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 | Neue Kommentare
|  | | ein/kein Leiberl haben (zu ein/kein Leiberl haben) [ von zott am 2008-07-24 11:48:19 ] denke das kommt aus der Sparte Fußball.Damals hatte man so viele Spieler zur Verfügung, da hatte nicht jeder ein LEIBERL(in der Kampfmanschaft zu spielen), dass mußte man sich durch hartes Training usw. erst verdienen
zB (zu Lawine) [ von boerl am 2008-07-24 11:30:30 ] des kost a Lawine, das ist teuer
siehe kilo (des kost an kilo) Lieber dylanaufdeitsch! (zu von Biskotten träumen) [ von eska am 2008-07-23 14:00:57 ] Ganz recht haben Sie hier nicht: Von den Eislutschern träumt man, wenn man überzogene, realitätsferne Vostellungen hegt, während das Biskottenträumen wie richtig beschrieben als "geistesabwesend" umschrieben werden kann. Für das Erdgeschoß in Häusern (zu Parterre) [ von Brezi am 2008-07-22 21:43:46 ] ist, was Meli sagt, ganz sicher zutreffend. Das heißt in Hamburg genauso. Was das Theater betrifft, bin ich mir nicht so sicher. Sicher hingegen ist, dass bei uns nicht die ganze Ebene des Zuschauerraumes so heißt. Die "noch besseren" Plätze liegen im "Parkett". Um Informationen aus Deutschland wird gebeten.
Warum wir Österreicher 'Parterre' für ein lantestypisches Wort halten, ist schnell erklärt: wir sagen hochsprachlich 'Erdgeschoß" (mit ß, da bei uns mit langem o gesprochen!!!) und umgangssprachlich 'Parterre' (was in Wien etwa wie 'Paterr' klingt). Aus demselben Grund bin nich beim Wortpaar 'Hausmeister / Hausbesorger' hereingafallen. Weiterführende Hinweise im Forumsartikel über das Wortpaar 'beheben - abheben' (von Geld). Echt??? (zu Xsi) [ von Brezi am 2008-07-22 21:37:52 ] Sagt man das in Tirol tatsächlich so? I fahr nach Xsi? (zu Xsibergerin) [ von Brezi am 2008-07-22 21:36:32 ] (siehe was ich unter Xsiberger geschrieben habe). Wieso eigentlich mit x? (zu Xsiberger) [ von Brezi am 2008-07-22 21:34:54 ] G-si = ge-wesen. Davon scherzhaft abgeleitet die Bezeichnung für die Menschen, die dieses Partizip verwenden. Jetzt versteh' ich, (zu beiläufig) [ von Brezi am 2008-07-22 21:30:26 ] wieso jemand bei meinem Wort "Schätzomativ" die Übersetzung 'beiläufig' nicht verstanden hat. Dennoch, o klaser, glaube ich nicht, dass wir zwei eine veraltete Sprache sprechen. Danke für den Eintrag. Es gibt mehr Dinge zwischen ostarrichis imaginären Buchdeckeln, als sich unser Wehle-Wissen erträumen lässt. auch: (zu Gestampfter) [ von Brezi am 2008-07-22 21:28:54 ] (eigentlich verballhornt): Gstrampfter (offenbar als Vermischung von 'stampfen' und 'strampeln'). Und natürlich gibt's für dieses Wort den Daumen! (zu gsi) [ von Brezi am 2008-07-22 21:23:49 ] Einziger Wermutstropfen: nur leute aus dem Osten (wo man das Wort gar nicht spricht) haben bestätigt. Wir sollten uns langsam fragen, woran es liegen könnte, dass Menschen westlich von Mühlviertel - Phyhrn - Selzthal - Pack das Projekt östarrichi nicht so als das ihrige ansehen. Sind wir Östler hier (aus welchem Grund auch immer) überrepräsentiert? Ist der Grund hiezu das Unterschreiten der "kritischen Masse" im Westen, d. h. weil zu wenige von dort hier etwas hinterlassen, schauen die Restlichen gar nimmer rein? Oder ist es gar die Quadratur des Kreises, ein gesamtösterreichisches WöBu aufziehen zu wollen, in dem sich Wiener Beislausdrücke gleichberechtigt neban Unikaten aus dem gerade wieder erst besuchten Bregenzerwald finden? Ich fände es sehr begrüßenswert, wenn hier alle Bundesländer gleichermaßen vertreten wären, denn auch ich will lernen. Und mal ehrlich: wer, der nicht zwischen Bezau und dem Hochtannbergpass zuhause ist, weiß von euch, was ein Bleatz ist? Stünde das hier drinnen, würde ich mit weit besserem Gewissen weiterhin Vokabeln aus meiner engeren Heimat hier eintragen. Sehen wir es aber als Herausforderung und nicht als Totengesang. Wie wär's? @weibi: (zu gsi) [ von Brezi am 2008-07-22 21:04:09 ] ich glaube, gsi sollte man besser nur mit 'gewesen' übersetzen, wie du ohnehin im Kommentar andeutest. 'Etwas war' heißt 'öppes (eatz, eppas ...) isch(t) gsi(n). Ich bin hier deshalb so itüpferlreiterisch, weil sich ein Lernender sonst nicht auskennt. Laut Stichwört würde man vermuten: "Er war Geigenspieler" = "Er gsi Gigaschpilar"? Wohl doch eher nicht. Nicht bös sein. Das Wort ist natürlich ein Markerwort für den gesamten hochalemannischen Raum. Und Vorarlberger und Schweizer, verzeiht mir bitte die nivellierende und unfachmännische Lautwiedergabe. Wikipedia (zu Gimpel) [ von Brezi am 2008-07-22 20:53:21 ] führt diesen Vogel unter dem Hauptstichwort 'Gimpel' und erwähnt 'Dompfaff' lediglich als Synonym. Vielleicht doch nicht sooo österreichisch? Mir tut es ehrlich gestanden fast leid, dass es nicht so ist. Auch die Nebenbedeutung Gimpel = Dummkopf scheint gemeindeutsch zu sein, wenn man dem Net glauben darf. So muss ich, lbr. poemsszoncsocom den Glauben, den ich bis dato mit dir teilte, mit einem Eigenzitat kommentieren:
Doch war ich ein Gimpel,
denn wirklich so simpel
ist meines Erachtens der Sachverhalt nicht, ...
Auch: anstrengende Arbeit (also nicht nur die Mühe, sondern auch der Job selbst!) (zu Tschoch) [ von Brezi am 2008-07-22 20:32:44 ] Z. B: Du wüst am Wochnend die gaunze Weranda wegreißn? Na des wird a Tschoch! (Ich habe 'Veranda' mit W geschrieben, weil die Österreicher dazu neigen, v wie wie f auszusprechen (Fiolen statt Violen, Noffember statt November, Triumfirat für den römischen Dreimännerbung, auch Fase für Vase habe ich schon gehört). In solchen Fällen gilt mein Mitgefühl ganz denen von "auswärts", die kaum verstehen können, warum man Phiolen in eine Phase stellt. Jetzt wisstsas! Bei Dialektwörtern mit b-, p-, d-, t- (zu Bantscherl) [ von Brezi am 2008-07-22 20:29:28 ] ist es immer ratsam, nach bereits eingetragenen Wörtern mit dem "entgegengesetzten" Konsonanten am Anfang zu suchen. Im konkreten Fall halte ich 'Pantscherl' (wie im Buch(!) bereits eingetragen) für die "richtigere" Schreibung, weil es ein hochdeutsches Wort 'pantschen' gibt.
Alles Weitere: siehe wort-853-at-Pantscherl,+das.html | |  | |  |
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